Klinische Studien Allergologie
Leitung: Prof. Dr. med. T. Biedermann
Betreuende Ärzte: Dr. med. T. Volz
Therapieoptimierung beim atopischen Ekzem (abgeschlossen)
Ein Problem in der Behandlung des atopischen Ekzems ist das häufige Wiederaufflammen der Erkrankung nach Beendigung der topischen antientzündlichen Therapie. Da eine Dauertherapie mit Glukokortikoiden nicht erwünscht ist, untersuchen wir die lang anhaltende Wirkung eines neuen Calcineurin-Inhibitors.
Neue Behandlung bei Bienengiftallergie (Patientenrekrutierung beendet)
Die Hyposensibilisierung mit Bienengift ist für Bienengiftallergiker eine sehr erfolgreiche und lebenswichtige Therapie. Wir untersuchen ein neues wirksameres Präparat, das bereits nach 6 Monaten einen effektiven Schutz gewähren und dabei für den Patienten sehr gut verträglich sein soll.
Pimecrolimus bei Lichen ruber im Mund (Patientenrekrutierung beendet)
Der Lichen ruber der Mundschleimhaut ist eine chronische Entzündung, deren genaue Ursache noch weitgehend unbekannt ist. Offene Stellen an der Mundschleimhaut (sog. Erosionen) sind sehr schmerzhaft und oft schwer zu behandeln.
Mit der Wirkstoffgruppe der Calcineurin-Inhibitoren steht seit wenigen Jahren eine neue antientzündliche Therapie-Option zu Verfügung, die bereits erfolgreich bei anderen dermatologischen Erkrankungen eingesetzt wird.
Erste Berichte über die Wirksamkeit dieser Medikamente beim Lichen ruber der Mundschleimhaut sind ebenfalls äußerst Erfolg versprechend und werden von uns nun in einer prospektiven Studie untersucht.
Bakterien als Schlüssel zum atopischen Ekzem (Studie aktiviert)
Die konsequente Basistherapie ist eine der tragenden Säulen der Behandlung des atopischen Ekzems. Die Besiedelung des atopischen Ekzems mit Bakterien stellt ein großes Problem dar und soll mittels einer neuen Therapie erfolgreich angegangen werden. Dabei sollen eine optimale Basistherapie und eine immunmodulatorische Wirkung miteinander kombiniert werden.
Sublinguale Hyposensibilisierung bei Pollenallergie (in Vorbereitung)
Die einzige kausale Behandlungsmöglichkeit bei Pollenallergien stellt die Hyposensibilisierung mit dem ursächlichen Allergen dar. Die so genannte SLIT (sublinguale Immuntherapie) ist eine neue Form der Behandlung bei Pollenallergien, bei der die Allergene durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
In dieser Studie soll bei Patienten mit mehrfachen Sensibilisierungen gegen frühblühende Bäume und Gräser die Wirksamkeit dieser Behandlung mit einem oder mehreren Allergenen untersucht werden.
Therapie-Studie bei der Behandlung des seborrhoischen Ekzems (in Vorbereitung)
Das seborrhoische Ekzem ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die vor allem am Kopf und im Gesicht auftritt, und mit Schuppung, Juckreiz und Rötung der Haut einhergeht. Die Wirksamkeit einer neuen antientzündlichen Substanz (sog. Calcineurin-Inhibitor) soll bei der Behandlung des seborrhoischen Ekzems untersucht werden.
Bei Interesse an der Teilnahme an einer der laufenden ("aktivierten") oder sich in Vorbereitung befindlichen Studien nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Tilo Biedermann / Dr. med. Thomas Volz
Telefon: 07071/29-83471
Fax: 07071/29-5708
Links im Rahmen der Studien
Koordinierungszentrum Klinische Studien am UKT:
Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm):


