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Universitäts-Hautklinik
Operative Dermatologie

Liebermeisterstraße 25
D-72076 Tübingen

Benigne (gutartige) Hautveränderungen

 

 

Muttermale ( Nävi )

Zu den gutartigen Hautveränderungen zählen Muttermale ( Nävi ) aller Art, bestehend z.B. aus Pigmentzellen, Haaren, Gefässen (siehe Hämangiome ), Talgdrüsen und anderen Gewebsarten. Diese angeborenen, zum Teil sehr entstellenden Veränderungen werden in der Regel kurz nach der Geburt durch die hochtourige Schleifbehandlung, gegebenenfalls auch Laser- oder Kryotherapie behandelt. Eine operative Behandlung nach besten plastisch chirurgischen Verfahren ist im Säuglingsalter erfolgreicher als später. Man nutzt dabei die gute Dehnbarkeit der jungen Haut und deren bessere Narbenbildung. Auch unter Anwendung von Hautexpandern kann, falls notwendig, frühzeitig zum Einsatz kommen.
Weitere Information zur Operation über OP-Aufklärung gutartige Hautveränderungen.

Besonderes Interesse haben wir für die Diagnostik und Entfernung von erworbenen kleinen, oftmals störenden Muttermalen, für die wir je nach Art das minimal invasive Verfahren der Flachexzision entwickelt und geprüft haben. Der Vorteil sind kleine, natürlich aussehende, unter Umständen sogar unsichtbare Narben und eine feingewebliche Untersuchung, was bei Muttermalen sehr wichtig ist. Wir lehnen deshalb Lasermethoden bei neu aufgetretenen Muttermalen ab. Vergleichsuntersuchungen an über 1000 Patienten zeigten die Überlegenheit der Methode (Forschungsgebiete). Durch die kosmetisch schonende Entfernung muss allerdings öfter nochmals minimal nachoperiert werden als mit den radikaleren Methoden, weil eine Nachpigmentierung auftreten kann. Weitere Information zur Methode unter Info über Flachabtragung.


Hämangiome der Haut

Hämangiome treten relativ früh nach der Geburt auf und können sich sehr rasch vergrößern. In aller Regel ist eine Frühtherapie mit Vereisung durch flüssigen Stickstoff mit dem Kontaktverfahren sehr effektiv. Bei tieferen Anteilen hat sich die Sklerosierungsbehandlung, ähnlich wie eine Venenverödung, sehr bewährt. Wir führen diese Eingriffe schonend in aller Regel mit unserer sanften Lokalanästhesie durch (Auto-TLA) Alternativen oder Ergänzungen sind die Lasertherapie (Farbstofflaser und / oder interstitieller Laser) sowie auch eine Kortisonbehandlung mit überraschend gutem Effekt. Für die Hämangiome gibt es sehr individuelle Behandlungskonzepte.

Angiomkonferenz

Wir beteiligen uns an der interdisziplinären Angiomkonferenz des Klinikums Tübingen, an der Experten aller betroffenen Fachgebiete teilnehmen. Jeweils einmal im Monat montags, Tel. Prof. Breuninger oder Frau Oberärztin Privatdozentin Ulrike Ernemann, Neuroradiologie (Tel: 07071 2986024)

E-mail: ulrike.ernemann@med.uni-tuebingen.de.

 

Lipome (Fettgewebsgeschwulst)

Bei Lipomen haben wir auch Erfahrung in der kosmetisch ausgerichteten Operationstechnik. So entfernen wir sie in der Regel nur durch einen Minischnitt. Die Absaugmethode ist bei Lipomen nicht effektiv. An der Klinik wurden auch spezielle unsichtbare Nahttechniken die Schmetterlings- und Achternaht nach Breuninger) entwickelt.

 

Nagelerkrankungen

Bei der operativen Behandlung von Nagelerkrankungen wenden wir ebenfalls minimal invasive Verfahren an, z.B. bei eingewachsenen Nägeln die Verödungsbehandlung der Nagelbildungshaut, anstatt grosser Einschnitte. Bei Operationen an Fingern und Nägeln setzen wir wegen der feinen Strukturen oft die Lupenbrille oder das Operationsmikroskop ein.

 

Hyperhidrosis axillaris
(Vermehrte Schweissneigung der Achselhöhlen)

n der Behandlung der Hyperhidrosis axillaris haben wir Erfahrung mit allen zur Verfügung stehenden Verfahren, auch mit den minimal invasiven operativen (Abtragung von innen mit Minischnitt) und Botulinustoxinen. Letztere ist eine teure Therapie, die ständig wiederholt werden muss. Wir empfehlen eine komplette Entfernung des zentralen Areals mit den stark vergrößerten Schweißdrüsen mit einem kleinen Schnitt und Naht. Mit dieser Methode ist das Wiederauftreten seltener als bei den anderen Methoden.

 

Rhinophym (Knollennase)

Bei der so genannten Knollennase handelt es sich um eine Anlagebedingte Verdickung der Talgdrüsen meist der Nase, teils auch an anderen Stellen des Gesichtes. Diese sehr störende Veränderung kann operativ behandelt werden. Weitere Information zur Operation über OP-Aufklärung Rhinophym

 

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