Qualitätskontrolle (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität)
Wir achten sowohl auf die Strukturqualität (Ausstattung der OP-Räume) und auch auf die Prozessqualität , wie z.B. angenehme Lokalanästhesie. Ein Teil davon ist auch die o.g. konsequente lückenlose Schnittrandhistologie (3-D-Histologie) die der Operateur selbst befundet. Diese Methode führt auch zu einer guten Ergebnisqualität . Die ebenfalls schon erwähnten Nahttechniken und Verwendung minimal invasiver Techniken tragen ihrerseits zur Ergebnisqualität bei. Insgesamt verfügen wir über Erfahrungen bei nahezu 100.000 Operationen (ca. 6000 pro Jahr). Ein besonderes Merkmal unserer Klinik im operativen Bereich ist die o.g. engmaschige externe Qualitätskontrolle und Nachbetreuung der Patienten, für die, die es brauchen und wollen (Interdisziplinäres Cancer Comprehensive Center und eigene Nachsorge). Diese kontinuierliche Qualitätskontrolle durch niedergelassenen Kollegen und die Patienten selbst macht es möglich, die Behandlungskonzepte laufend zu verbessern und dem neuesten Stand anzupassen.
Unter Federführung von Prof. Dr. Breuninger und seiner Arbeitsgruppe werden die Daten in einem multizentrischen Karzinomregister anonym gesammelt, um weitere wichtige Erkenntnisse für den einzelnen Patienten zu gewinnen. Die gewonnenen Erkenntnisse führten auch zur Formulierung der nationalen Therapieleitlinien solider Hauttumoren der Deutschen Krebsgesellschaft (Forschungsgebiete) für die malignen epithelialen Hauttumoren und das Dermatofibrosarkoma Protuberans.
Da der grösste Teil dieser Tumoren sich im Gesicht befinden, hat die qualitativ hochwertige plastische Versorgung hohe Priorität. Auch hier stellen wir uns einer kontinuierlichen Qualitätskontrolle. Es erfolgt eine regelmässige Beurteilung des kosmetischen Ergebnisses durch niedergelassene Kollegen (Forschungsgebiete).


