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Universitäts-Hautklinik
Operative Dermatologie

Liebermeisterstraße 25
D-72076 Tübingen

Schmetterlings- und Achternaht

 

Ästhetische Narben sind heute mit so genannten intrakutanen Nahttechniken möglich. In der Dermatologie ist die Voraussetzung für diese Nahttechnik allerdings erschwert, weil in der Regel ein Hautstück nach Entfernung einer Hautveränderung fehlt. Das führt zu einer Spannung auf den Wundrändern. Es werden in solchen Fällen üblicherweise vertikale intrakutane Einzelknopfnähte verwendet. Diese sind jedoch nicht sehr fest in der Haut verankert. Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir eine horizontale, breit und tief verankerte Intrakutane Einzelknopfnaht entwickelten, die so genannte Schmetterlingsnaht nach Breuninger (Forschungsgebiete). Diese kann auch hohe Spannungen auf den Wundrändern überbrücken. Insbesondere die doppelte Schmetterlingsnaht oder Achternaht ist dazu hervorragend geeignet. Es ist in vielen Fällen möglich, eine Hautlappenplastik zu vermeiden und dadurch die Narben deutlich kleiner zu halten. Durch die tiefe Verankerung wird eine Vorspannung auf den Wundrand ausgeübt. Dieser wirft sich zunächst eher unschön auf, schlussendlich glättet sich dieser Wulst immer und die Narbe ist dadurch hinterher schmaler als ohne diese Vorspannung. Bei allen intrakutanen Einzelknopfnahttechniken können die unter der Haut liegenden Knoten an die Oberfläche durchwandern. Dies beeinträchtigt das Ergebnis unwesentlich. Den Knoten, der sich normalerweise auflöst, muss man dann mit einem kleinen Instrument entfernen.

Weitere Information zur Nahttechnik unter Info über Nahttechnik

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