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Universitäts-Hautklinik

Liebermeisterstraße 25
D-72076 Tübingen
Tel.: 07071/29-84555
Fax: 07071/29-5450

Forschungsgruppe für Allergie und Immunologie (FGAI)

 

Insbesondere Grenzflächenorgane zur Umwelt wie die Haut befinden sich in ständiger Auseinandersetzung und Kommunikation mit einer „fremden“ Umgebung. Konservierte Signale von Mikroben können durch spezifische Rezeptoren im Rahmen der natürlichen Immunität erkannt werden und Immunreaktionen entscheidend beeinflussen. Dies geschieht dadurch, dass beispielsweise dendritische Zellen aktiviert werden und konsekutiv den funktionellen Phänotyp von T-Lymphozyten dirigieren. Weiterhin werden auch Effektorfunktionen von Immunzellen verändert oder stimuliert wie es beim Einsatz von Adjuvanzien im Rahmen von Impfungen geschieht. Dieses Zusammenspiel von der sogenannten natürlichen Immunität mit der erlernten, erworbenen Immunität steht im Mittelpunkt der verschiedenen Schwerpunkte der Forschungsgruppe.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Modelle zur Regulation der Entzündung bei atopischer Dermatitis.
  • Etablierung von protektiven Immunantworten gegenüber Tumoren (Melanom).
  • Die Bedeutung von Mastzellen bei der Regulation von Immunantworten.
  • Dendritische Zellen als Sentinels neuer „pathogen associated molecular pattern“.
  • Modulation von Immunantworten durch tolerogene Aktvierungssignale.
  • Untersuchungen zur Auslösung von Anaphylaxie und ihrer Therapie.

 

Immunhistochemische Darstellung von T-Zelle
Abbildung 1. Immunhistochemische Darstellung von T-Zellen (rot angefärbt) in der Haut bei chronischer atopischer Dermatitis.